Familienleben

Warum wir auf Reboarder-Kindersitze setzen

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Bei der Suche nach einem sicheren und geeigneten Kindersitz für unseren Sohn durchforsteten wir vor knapp drei Jahren das Internet ziemlich genau. Wir verglichen Testberichte, schauten uns Videos an und ließen uns zusätzlich in Fachmärkten beraten. Bei unseren Recherchen ließen wir uns lange Zeit und wollten nichts überstürzen, denn schließlich wollten wir den perfekten Kindersitz für unser Kind.

Leider sind die Beratungen in den Fachmärkten oft nicht qualifiziert und das Personal empfiehlt dem Kunden die Kindersitze, die den meisten Umsatz bringen. Unser Ergebnis der Recherche:

Kinder sollen so lange wie möglich in einem rückwärts gerichteten Kindersitz sitzen, denn Studien haben gezeigt, dass das Risiko tödlicher Verletzungen von Kindern fünfmal höher ist, wenn der Kindersitz nach vorn gerichtet ist.

Die skandinavischen Länder sind uns bei dem Thema Kindersitz-Sicherheit um einiges voraus. In Schweden ist in den vergangen 10 Jahren kein Kleinkind, das in einem Reboardersitz saß, bei einem Autounfall tödlich verletzt worden. In diesem Land fahren ca. 90 % aller Kleinkinder bis vier Jahre in einem rückwärts gerichteten Sitz, weil Reboarder dort verbreiteter sind und eine längere Tradition haben als beispielsweise in Deutschland.

Da ein Reboarder Sitz die höchste Sicherheit bietet und diese mit an erster Stelle bei unseren Kindern steht, haben wir uns schließlich für den Kauf eines rückwärts gerichteten Kindersitzes entschieden.

Vorwärts gerichtete Sitze können hingegen bei einem Frontalaufprall für Kinder extrem gefährlich oder sogar tödlich sein. Bei einem Aufprall wird der Kopf nach vorne geschleudert und die Wirbelsäule belastet, dies kann letzendlich zur Querschnittslähmung führen. Leider werden in Deutschland noch immer vorwärts gerichtete Sitze mit am meisten verkauft.

Das folgende Video war damals mitunter ein großer Faktor, warum auch wir uns für einen Reboarder Sitz entschieden. Und ich bin mir sicher, jeder, der es sich anschaut, wird anschließend drüber nachdenken sich nicht auch einen anzuschaffen.

Meines Erachtens sollte man sich beim Kauf eines Kindersitzes immer genauestens beraten lassen und bei diesem wichtigen Artikel nicht aufs Geld achten. Die Gesundheit unserer Kinder ist ein wertvolles und unbezahlbares Gut!

Für welchen Sitz wir uns letztendlich genau entschieden haben, erzähle ich dir in einem der kommenden Artikel.

3 Kommentare zu “Warum wir auf Reboarder-Kindersitze setzen

  1. Du sprichst mir aus der Seele! Wie oft müssen wir uns für unseren Reboarder rechtfertigen. Es sind immer wieder die selben Argumente, die man von „Reboard-Gegnern“ zu hören bekommt; früher gab es sowas auch nicht, man kann Kinder nicht vor allem beschützen, wie kann man über 500€ für einen Kindersitz ausgeben, das Kind hat überhaupt keinen Platz für die Beine um nur ein paar zu nennen.
    Herzliche Grüße Sarah

    • nordhessenmami

      Hallo Sarah,

      ich glaube, wenn sich die „Reboarder-Gegner“ einfach mal genauer mit dem Thema befassen würden und die Beratung in den Fachgeschäften qualifizierter wäre, würde sich die Einstellung mancher schon ändern. Und da wird Spielzeug und teure Kleidung gekauft, aber an der Sicherheit des eigenen Kindes soll gespart werden? Ich kann und möchte das einfach nicht verstehen.

      Liebe Grüße
      Carina

  2. Hallo Carina,

    Toller Beitrag. Ich finde allein ein Blick nach Schweden oder allgemein skandinavische Länder sollte eigentlich jedem Gegner zeigen wie wichtig Reboarder für die Sicherheit unserer Kinder sind. Meine Tochter ist 3 und immer noch kommt es zu leidigen Diskussionen mit der Verwandtschaft. Mein Mann und ich sind uns aber zum Glück einig – Mini Nummer 2, der sich für April angemeldet hat, wird dann später auch wie die große Schwester im Reboarder fahren.

    Liebe Grüße
    Janina

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